Photovoltaikanlage

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Submission

Ausführung

Planung

Grundsätzliches zur PV

Ausrichtung / Neigung

Die optimale Ausrichtung einer Solarstromanlage ist gegen Süden mit einer Neigung von 25 bis 40°, jedoch lassen sich gute bis sehr gute Erträge auch mit einer abweichenden Dachfläche erzielen.

Typische Modulgrössen

Die meisten Module haben folgende Masse:
160 x 80 cm / 72 Zellen à 125 x 125 mm (ca. 5 A)
160 x 100 cm / 60 Zellen à 156 x 156 mm (ca. 8 A)

Gewichte

Die meisten Module wiegen ca. 17–20 kg und belasten das Dach zusammen mit der Montagekonstruktion mit ca. 25 kg pro m². Die Dachbelastung ist also sehr gering und stellt meistens kein Problem für die Statik dar.

CO2-Einsparung

Im Vergleich mit dem Europäischen Strommix beträgt die CO2-Einsparung bei einer Photovoltaik-Anlage 590 g pro kWh produziertem Strom.

Blitzschutz

Grundsätzlich sind die Normen der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherung (VKF) massgebend. Ebenso die im Verzeichnis "Weitere Bestimmungen" Nr.41-03 aufgeführten Richtlinien und Normen zu Blitzschutzanlagen (u.a. Leitsätze des SNR 464022 - 2015-06 - Blitzschutzsysteme)

Potentialausgleich

  • Potentialausgleich zu den Solargeneratoren (mit oder ohne Blitzschutz-Anlage).
  • Wechselrichter muss an den Potentialausgleich angeschlossen werden.

Meldepflicht

ESTI

PVA Einphasig > 3kVA sind Planvorlagepflichtig
PVA Mehrphasig > 10kVA sind Planvorlagepflichtig

Netzbetreiber

Verbindung mit Niederspannungsnetz
Meldepflichtig gemäss Art. 23 NIV an die Netzbetreiberin wenn Leistung > 3.6 kVA

Inspektorat

ohne Verbindung zu einen Niederspannungsnetz
(Inselbetrieb) Meldepflichtig gemäss Art. 35 Abs. 2 NIV an das Inspektorat

Betriebsbereitschaft / Wartung / Kontrolle

Kontrolle

  • Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll (Schlusskontrolle) oder Verzeichnis der ausgeführten Arbeiten
  • Die Installation darf erst in Betrieb genommen werden, wenn:
    • die baubegleitende Erstprüfung bzw. die betriebsinterne Schlusskontrolle des Installateurs gemäss der Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen NIV, SR 734.27) erfolgt ist (Fertigstellungsanzeige an den Netzbetreiber gemäss den regionalen Werkvorschriften und separate Fertigstellungsanzeige an das ESTI gemäss Beilage dieser Verfügung).
  • Zusammen mit der Fertigstellungsanzeige ist der Sicherheitsnachweis (SiNa) für den DC- und AC-Anlageteil einzureichen.
  • Unabhängige Abnahme gem. NIV - Niederspannungs-Installationsverordnung (Art. 35 Nachweis bei der Übernahme der Installation)
    • Keine unabhängige Kontrolle bei Objekten mit einer Kontrollperiode von >20 Jahren. Nur PV-Abnahme.
    • Unabhängige Kontrolle bei Objekten mit einer Kontrollperiode von <20 Jahren.

periodische Kontrolle

  • Die Installation ab den Anschlussklemmen der Solarpanels bis und mit Anlageschalter unterliegt der gleichen Kontrollperiode wie die elektrischen Installationen des Objekts, auf/an dem die Fotovoltaik Anlage angebracht ist.
  • Ziff. 2 Bst. c Ziff. 11 Anhang NIV, wonach die elektrischen Installationen, die von Eigenversorgungsanlagen nach Art. 2 Abs. 1 Bst. c versorgt werden, der Kontrolle alle zehn Jahre unterliegen, ist so zu interpretieren, dass diese Bestimmung nur für Anlagen im Inselbetrieb gilt.

Kostenbeitrag

http://www.swissolar.ch/fileadmin/user_upload/Bauherren/Infodossier_Foerderung_Solarwaerme.pdf

Normen

  • Richtlinien des Eidgenössischen Starkstrominspektorates (ESTI)
    • Solar-Photovoltaik-Stromversorgungssysteme (Nr. STI 233.1104)

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